Das große Kunststück

Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Péter Szép

15. Juli bis zum 15. November 2009

Eröffnung: 15. Juli 2009, 19 Uhr, der Kunstsammler Péter Szép wird persönlich anwesend sein.

 

Das große Kunststück

 

Die Sammelleidenschaft des Geschäftsmannes Peter Szép (Jg. 1970) geht auf seinen Großvater zurück, der zu seiner Zeit orientalische Teppiche und antike Münzen sammelte. Der Enkel Péter Szép wandte sich schon als BWL-Student dem Studium und der Sammlung von klassischen Kunstwerken zu. Allmählich verlagerte sich sein Interesse aber auf das Gebiet der Malerei der klassischen Moderne und in einem nächsten Schritt dann auf die zeitgenössische Kunst.
Heute umfasst die Sammlung Arbeiten von über vierzig KünstlerInnen, darunter größere Werkblöcke von international bekannten Künstlern wie István Nádler oder János Szirtes. Der wichtigste Sammlungsschwerpunkt liegt auf Werken der ungarischen lyrischen Abstraktion der Nachkriegszeit – von Exil-Künstlern wie Krisztián Frey, der lange in der Schweiz gearbeitet hat, und Julius Marosán, der nach 1956 nahezu fünfzig Jahre in Emigration in Kanada verbrachte, bis zu László Mulasics und Tamás Soós.
Zahlreiche aktuelle, junge Positionen (Zsófi Barabás, Attila Szűcs) ergänzen zudem die Grundausrichtung von Péter Szép, da er auch eine Leidenschaft für figurative Kompositionen entwickelt hat (József Szurcsik, Imre Bukta). Jüngst hat der Sammler die Landesgrenze von Ungarn überschritten und orientiert sich auf dem internationalen Kunstmarkt. In der jetzigen Ausstellung werden auch Werke dieser aktuellen Ankäufe (z. B. Hermann Nitsch, Hans Staudacher) gezeigt: Arbeiten von Gunter Damisch  (Österreich) bis zu Kompositionen von  Rita Ernst (Schweiz).
Der Titel der Schau entstammt einem Gemälde von Sándor Molnár, dem Doyen der ungarischen spirituell bedingten Abstraktion. Dadurch, dass mehrere seiner Studenten von der Budapester Kunstakademie ebenfalls in der Sammlung vertreten sind (z. B. Gyula Valkó), kann ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung nachvollzogen werden.
Nachdem die Ausstellung in Wien und Stuttgart zu sehen war, kann sie nun im Erzgebirge besucht werden. Zur Ausstellung liegt ein dreisprachiger Katalog vor.

 

 

 

Vision Trinitatis – was ist das?

Die Trinitatiskirche


Die ehemalige Hospitalkirche St. Trinitatis in Annaberg-Buchholz war von je her keine
gewöhnliche Kirche, sondern Gotteshaus einer Personalgemeinde (Hospital...).
Seit der Säkularisation des Friedhofes in den fünfziger Jahren des verg. Jahrhunderts hat sie
ihren Bestimmungszweck verloren. Seither hat die Kirchgemeinde St. Annen versucht, den
Charakter Kirche zu erhalten durch Wochenschlussandachten, Gottesdienste an der
Außenkanzel, Nutzung als Jugendkirche etc.
Durch eine jahrelange Einbruchserie die in dem traurigen Brandanschlag gipfelte entstand ein
unerträglicher Zustand... Für mehr Informationen bitte »hier« klicken.

 

 

Verantwortliche

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz
Kleine Kirchgasse 23 · 09456 Annaberg-Buchholz

 

Telefon 03733 23190 · Telefax 03733 288577
Internet www.vision-trinitatis.de
E-Mail info@annenkirche.de

 

Organisation
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz
Verein Kunstkeller Annaberg e.V.
Kunstsammler Dr. Josef Böhm, Freiberg